22.3., Hanau: „Horch, ein Schrank geht durch die Nacht!“

mit dem großartigen Reimmeister Thomas Gsella lese ich Texte von F.W. Bernstein in der Brüder Grimm-Stadt Hanau.

Anlässlich der Verleihung des Ludwig Emil Grimm-Preises an F.W. Bernstein und der Sonderausstellung seiner Bilder findet am Donnerstag d. 22. März um 19:30 Uhr im Schloß Philippsruhe in Hanau eine – kein Märchen! – hochkomische Lesung aus seinen Werken statt.

Da F.W. Bernstein selbst krankheitsbedingt den ursprünglichen und schönen Plan aufgeben musste, seine Werke selber vorzutragen, bat er den ehemaligen Titanic-Chefredakteur und derzeitigen Ranglistenersten der deutschen Reimkunst Thomas Gsella, und mich, seinen langjährigen Text-Gefährten aus der Neuen Frankfurter Schule, aus seinen, des Altmeisters Werken vorzulesen.

Seine Begründung:
„Ihr Vortrag gibt den Texten Stärke,
wie keiner sie vermuten mag;
und alle meine kleinen Werke
sind herrlich – wenn ich´s Ihnen sag!“

Und wo er recht hat, hat er recht. Darüberhinaus trifft nach wie vor auch auf Herrn Gsella und mich eines der bekanntesten Gedichte der Nachkriegszeit zu, nämlich jener Zweizeiler, der selbstverständlich von niemand anderen stammt als von F.W. Bernstein selber:

„Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche!“

In diesem Sinne, seien Sie kein Elch – oder eben doch – und kommen Sie vorbei:

Donnerstag, 22.3., 19:30

Hanau,

Schloss Philippsruhe, Roter Saal:

„Horch ein Schrank geht durch die Nacht“
Lesung von Werken, mit Thomas Gsella und Pit Knorr,
Kartenreservierung unter museen@hanau.de

Infos zum Grimm-Preis für F.W. Bernstein: hier und hier

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